Digitale Medien sind ein zentraler Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen, dennoch sind junge Menschen mit Behinderungen dort häufig kaum sichtbar oder werden auf stereotype Darstellungen reduziert. Dies kann zu Ausgrenzung beitragen und die Wahrnehmung von Vielfalt nachhaltig prägen. In der Fortbildung werden Kinder- und Jugendmedien genauer betrachtet und dahingehend analysiert, wo und wie Ableismus wirkt. Medien werden dabei nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenspiel mit weiteren Diskriminierungsformen wie Sexismus und Rassismus reflektiert. Auf dieser Grundlage werden praxisnahe Handlungsoptionen für eine inklusive und diskriminierungssensible Medienbildung erarbeitet. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu stärken, vielfältige Lebensrealitäten sichtbar zu machen und einen bewussten sowie respektvollen Umgang mit digitalen Medien zu fördern. Die Fortbildung findet an zwei aufeinander aufbauenden Terminen statt und verbindet theoretische Grundlagen mit Analyse, Reflexion und praktischen Impulsen.
03. März 2026
14:00-18:00 Uhr
24. Februar 2026
Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg e. V.
