Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Es geht auch anders! Migration in Gegenwart und Zukunft lädt die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt zum Gespräch mit Mamad Mohamad ein.
Wir wollen Migration und Erinnerung zusammen denken! Wie erinnern wir uns an Herkunftsorte, an Wege oder an Ankunft? Welche Rolle spielt der Verlust von Sprachen, Orten, Menschen und Landschaften in unserer Erinnerung - und welche der Neubeginn? Was wurde uns weitergegeben und an was erinnern wir (nicht)? Wie erzählen wir von unseren Erinnerungen? Wo und wie können wir sie teilen? Wo nicht? Ist Erinnern heilsam oder auch belastend? Welche Rolle spielt das Schweigen? An wen und was erinnert Deutschland heute? Wer darf erinnern? Welche Erinnerungen an Migration werden unsere Gesellschaft in Zukunft prägen? Und: Können Migrationsgeschichten das Zusammenleben und die Solidarität stärken?
Im Gespräch loten Mamad Mohamad und Geraldine Mormin den vielschichtigen Zwischenraum von Migration und Erinnerung aus und blicken persönlich und politisch auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Migration in Deutschland.
16. Februar 2026
18-19 Uhr
Heinrich Böll Stiftung
