Workshop für BIPoC, migrantische und strukturell benachteiligte Kulturschaffende
Ausgangspunkt des Workshops ist die Erfahrung, dass Rassismus im Kulturbereich nicht nur auf der Ebene von Repräsentation wirkt, sondern sich strukturell in Zugängen zu Ressourcen, Netzwerken und Förderlogiken zeigt.
In diesem eintägigen Workshop entwickeln die Teilnehmenden eigene Projekt- oder Start-upIdeen für Kultur, Film oder Medien. Dabei geht es nicht um marktförmige Anpassung, sondern um die kritische Analyse von Macht- und Ausschlussstrukturen und die Aneignung von Handlungskompetenz. Es geht ums Selbstermächtigen.
Besonders adressiert sind BIPoC, migrantische und strukturell benachteiligte Kulturschaffende.
Der Workshop verbindet Erfahrungswissen mit politischer Reflexion und öffnet Räume für Selbstermächtigung, Solidarität und nachhaltige Praxis. Gerade in Zeiten, in denen Sparmaßnahmen Kulturschaffende besonders treffen, ist wirtschaftliche Kompetenz wichtiger denn je: Sie eröffnet Handlungsspielräume, macht unabhängiger von kurzfristigen Förderungen und stärkt die eigene Planungssicherheit.
27. Juni 2026
10-17 Uhr
Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
