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Silbernetz-Feiertagstelefon

Projektbeschreibung

Von Heiligabend um 8 Uhr bis Neujahr um 22 Uhr ist das Silbertelefon unter 0800 4 70 80 90 rund um die Uhr erreichbar – deutschlandweit. Anonym, vertraulich und kostenfrei finden hier alle Menschen ab 60 Jahren ein offenes Ohr, die sich einsam fühlen oder einfach mal reden möchten.
Oft sind Menschen in der Leitung, die seit mehreren Tagen mit niemandem mehr gesprochen haben. Über die Feiertage besonders, da das öffentliche Leben ruht und die Geschäfte sowie viele andere Angebote geschlossen sind.
Beim Feiertagstelefon im vergangenen Jahr klingelte es über 6.000 Mal auf der 0800 4 70 80 90. Dabei führten 16 feste Mitarbeiter*innen und 63 Ehrenamtliche knapp 2.200 Gespräche mit über tausend verschiedenen Anrufenden. Rund 20 Prozent der Anrufe gingen in der Nacht zwischen 22 und 8 Uhr ein.
Die Themen der Gespräche am Feiertagstelefon unterscheiden sich kaum von denen in anderen Monaten, oftmals werden die Gefühle über die Feiertage jedoch noch stärker empfunden. Die häufigsten Anliegen waren: „einfach mal reden“ (rund 95 %), physische Beschwerden (über 75 %), Einsamkeit (rund die Hälfte) und positive Rückmeldung/ Dankbarkeit (rund 45 %).

Zielgruppe:

Ältere, einsame Menschen

Wie Breite Beteiligung in diesem Projekt umgesetzt wurde:

Ältere Mitbürger*innen, die sich um die Weihnachtszeit einsam fühlen werden gezielt angesprochen das Angebot wahrzunehmen

Was hat mit Blick auf die Breite Beteiligung gut geklappt und warum:

Einbezug älterer Menschen

Ansprechperson / Projektinitiative

Name: Amira Mahdi

Name der Initiative / Institution: Silbernetz e. V.

E-Mailadresse: a.mahdi@silbernetz.de

Telefon: +49 30 5445330 20

Fördergeber / Institution: Silbernetz e. V.

Projekthomepage / Projektdokumentation: https://silbernetz.org/silbernetz-feiertagstelefon-zwischen-heiligabend-und-neujahr-rund-um-die-uhr-erreichbar-fuer-aeltere-mit-einsamkeitsgefuehlen/

Förderprogramm / Berater*in / Unterstützende Organisation: Länder Berlin und Nordrhein-Westfalen sowie fünf Berliner Jobcenter und durch Stiftungen, Unternehmen und Spender*innen