Diskriminierung wirkt selten entlang einer einzigen Linie. Wer gleichzeitig von Rassismus und Sexismus betroffen ist, erlebt etwas, das sich nicht einfach addieren lässt. Intersektionalität ist das Konzept, das genau dieses Zusammenwirken beschreibt und sichtbar macht.
Der Workshop verbindet theoretische Grundlagen mit praktischen Übungen, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, das Thema im eigenen Alltag zu verorten. Du lernst, woher das Konzept der Intersektionalität stammt, welche Diskriminierungs- und Identitätskategorien es beschreibt und wie sie sich gegenseitig verstärken oder überlagern. Du reflektierst, wo du selbst Privilegien trägst und wo du Diskriminierung erfahren hast, und entwickelst ein Bild davon, wie du in deinem Umfeld sensibel und aktiv handeln kannst.
- Teilnahmegebühren
- 20,- € | 10,- € ermäßigt.
23. September 2026
10.00 – 17.00 Uhr
Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
