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Binär war gestern – von entgendertem Denken und gendersensiblem Sprechen

Auf diesem Bild ist das Logo der Heinrich Böll Stiftung abgebildet. Es enthält neben dem Titel der Stiftung in schwarzer Schrift drei Vierecke in verschiedenen Grün-Tönen gefärbt.

Gendersensibilität zeigt sich nicht nur in korrekt gesetzten Gendersternchen oder genderneutralen Anreden. Ein bewusster Sprachgebrauch basiert vielmehr auf einer diskriminierungssensiblen Haltung und der Bereitschaft, kontinuierlich dazuzulernen. Im Workshop für Fortgeschrittene vertiefen die Teilnehmenden ihr Verständnis von Gendersensibilität und setzen sich mit grundlegenden Fragen rund um Binarität auseinander, die im Alltag präsent sind. Neben praktischen Methoden für gendergerechtes Formulieren stehen auch der Austausch über Argumente und Strategien für mehr Gendersensibilität im Fokus.

Der interaktive Online-Workshop knüpft an Grundlagen geschlechtlicher Vielfalt und geschlechtergerechter Sprache an und widmet sich der Frage, wie sich Diversität und Sensibilität auf sprachlicher Ebene umsetzen lassen. Gemeinsam wird betrachtet, welche Kategorien unser Denken und Wahrnehmen prägen. Darüber hinaus bietet der Workshop Raum für wertschätzende Selbstreflexion und das bewusste Hinterfragen sowie Verlernen eingeübter Denkmuster. Anhand verschiedener Beispiele werden Perspektiven vertieft, während ausreichend Zeit für den Austausch von Erfahrungen unter den Teilnehmenden sowie für Fragen eingeplant ist.

Anmeldung und weitere Informationen

Datum: 25. Juni 2026

Uhrzeit: 16-20 Uhr

Veranstalter: Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg