Was bedeutet Ankommen, wenn der Wohnraum fehlt? Wie gelingt ein Neuanfang in einem Land, in dem bezahlbares Wohnen zunehmend zur sozialen Frage wird? Welche Rolle spielen zivilgesellschaftliches Engagement, private Vermieter*innen und Kommunen dabei, ein sicheres Zuhause zu ermöglichen?
Wohnen ist mehr als ein Dach über dem Kopf – es ist Voraussetzung für Teilhabe, Sicherheit und Selbstbestimmung. Doch gerade geflüchtete und sozial benachteiligte Menschen stehen auf dem Wohnungsmarkt vor besonderen Hürden: Diskriminierung, bürokratische Vorgaben, unsichere Aufenthaltsstatus und ein angespannter Markt erschweren den Zugang zu eigenem Wohnraum.
Welche Erfahrungen wurden in der konkreten Wohnraumvermittlung gesammelt? Was braucht es, damit aus einer Wohnung ein Ort des Ankommens wird? Wo liegen strukturelle Grenzen und welche politischen Rahmenbedingungen müssten sich verändern, damit menschenwürdiges Wohnen für alle Realität wird?
20. April 2026
18-19 Uhr
Petra-Kelly-Stiftung
