Im ersten Teil des Workshops wird sich mit grundlegenden Aspekten sexueller und geschlechtlicher Vielfalt sowie mit geschlechterreflektierender Pädagogik beschäftigt. Zudem wird thematisiert, wie dieses Wissen in der Arbeit mit Mädchen, trans, inter und nicht-binären Kindern und Jugendlichen angewendet werden kann. Geschlechterreflektierte Pädagogik verfolgt das Ziel, einengende und hierarchisierende Geschlechterbilder, -anforderungen und -praxen zu hinterfragen sowie Jugendliche in ihrer Identitätsentwicklung zu begleiten und zu entlasten.
Von „Trad Wives“ bis zu „Alpha Males“: Im zweiten Teil wird sich mit den Themen Antifeminismus und Queerfeindlichkeit auseinandergesetzt. Es wird ein Überblick über aktuelle antifeministische Themenfelder, Narrative und Strategien gegeben, die anhand von Social-Media-Analysen vertieft werden. Anhand ausgewählter Fallbeispiele sowie gegenwärtigem antifeministischem Social-Media-Content wird erarbeitet, wie sich Antifeminismus und Queerfeindlichkeit online äußern und verbreiten.
23. Februar 2026
10.00-16.00 Uhr
16. Februar 2026
Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg e. V.
