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Fortbildungsangebot für Kommunen im Bereich inklusives Quartier

Auf einem Tisch steht ein Kaktus in einem gelben Übertopf. Der Übertopf steht zum Teil auf einem Papier. Auf diesem Papier ist das Logo der Breiten Beteiligung zu sehen. Im Hintergrund ist ein Laptop, Telefon und Stiftehalter zu sehen. Es handelt sich um einen Büro-Schreibtisch. Das Logo der Breiten Beteiligung zeigt eine Gruppe von fünf Menschen. Über der Gruppe steht in großer Schrift das Wort „Breite“. Jeweils links und rechts oberhalb der Gruppe ist eine eckige Sprechblase zu sehen. Von den Sprechblasen geht jeweils ein geschwungener Pfeil nach unten. Beide zeigen auf das Wort „Beteiligung“ in großer Schrift, das mittig unter der Menschengruppe zu lesen ist.
Ein Quartier ist unser Lebensumfeld. Ein Quartier ist da, wo wir leben oder arbeiten, wo wir uns versorgen, wo wir im Verein sind, wo wir uns täglich bewegen. Das kann zum Beispiel eine Stadt, ein Stadtteil, ein Dorf oder eine Nachbarschaft sein.

Bei der Quartiersentwicklung geht es darum, die Lebens- und Arbeitsbedingungen in einem Quartier zu verbessern. Dies kann geschehen, indem neue Strukturen, Angebote oder Räume entwickelt werden. Die Menschen im Quartier sollen bei dieser Entwicklung mitwirken können.

Quartiersentwicklung ist ein Prozess, der geplant in Gang gesetzt wird, bei dem aber die Ziele erst gemeinsam entwickelt werden. Dazu braucht es die unterschiedlichen Menschen und Institutionen im Quartier, die sich bei dieser Entwicklung einbringen und ihre Perspektive beisteuern.

Das hat ein Fortbildungsangebot des Annelie-Wellensiek-Zentrums für inklusive Bildung für kommunale Vertreter*innen aus Baden-Württemberg entwickelt. Im Mittelpunkt des Fortbildungsangebots steht die Frage:

Wie können Kommunen Menschen mit Behinderung motivieren, sich aktiv an der Gestaltung von Strukturen und Angeboten im Quartier zu beteiligen?

Bei dem Fortbildungsangebot stehen die persönliche Partizipationserfahrungen und -barrieren der Bildungsfachkräfte im Fokus.

Während der Fortbildung berichten Bildungsfachkräfte reflektiert über eigene oder aus der Peergroup geteilte Erfahrungen. Die Teilnehmer*innen an der Fortbildung erlangen einen exemplarischen Einblick in die Partizipations- und Exklusionserfahrungen von Menschen mit Behinderung sowie in den Bedarf an Unterstützung, um sich in kommunale Gestaltungsprozesse einbringen zu können.

Weiterbildungsbeginn: 01. Mai 2024

Weiterbildungsende: 31. Dezember 2024

Weiterbildungstage: Flexibel

Anmeldefrist: 31. Dezember 2024

Veranstalter: Annelie-Wellensiek-Zentrums für inklusive Bildung der PH Heidelberg